Portsall

Wer Abwechslung zum Steingrau der Stadt sucht, kann den 14er-Bus nach Ploudalmézeau nehmen, an der Endhaltestelle, Portsall Église, aussteigen und ein Stück des Küstenwanderwegs laufen, der eine andere Farbpalette bietet.

Innerhalb einer Stunde ist man da, läuft die Rue de l’Église herunter und nimmt den Weg zwischen Crêperie (links) und Restaurant (rechts). Bereits im Mesolithikum, in der Mittelsteinzeit, war die Gegend besiedelt. Steingrauschattierungen auch hier.

Zurück am Ausgangspunkt, hat die Crêperie leider geschlossen, aber nicht weit von der Stelle, an der ein schwarzer Anker und ein kleines Museum an die Havarie des Öltankers Amoco Cadiz (1978) erinnern, die den Küstenstreifen verdreckte und Zehntausende Vögel umbrachte, gibt’s noch eine andere. Die Zucker-Butter-Crêpe ist absolut zu empfehlen.

Am besten unternimmt man diesen Ausflug samstags, weil dann der Bus schon mittags fährt und man abends wieder zurückkommt.

Abfahrtszeiten bis 31.8.: 12.00 Uhr, 17.05 Uhr, 18.20 Uhr; der letzte Bus zurück: 18.05 Uhr. Trampen ginge auch.

Das – geschätzte! – Steingrau erweist sich übrigens bei genauerer Betrachtung als überraschend nuanciert; womöglich gibt es außerhalb des Farblabors Monochromie so wenig wie absolute Stille.

Die Worte sind die sichtbare Hand des Schweigens, die Form, die es annimmt, um von uns verstanden zu werden, schreibt Antoine Wauters. Sicher hat sich schon jemand die Übersetzungsrechte gesichert.