mannigfaltig

Habe ich vielleicht erwähnt: Neulich (Dezember) wurde in der Presseschau von rbb24 inforadio das Wort mannigfaltig verwendet, was mich doch sehr gefreut hat. In unserer Epoche, in der Medienleute in Formulierungen wie „Kann Deutschland Zeitenwende?” schwelgen, tut es gut, ab und an mittelalterlich reden zu hören; es kommt kaum vor, das ist wahr, wäre aber jederzeit möglich.

Heute nur ein Musikvideo von Miss Grit, Follow the Cyborg. Für Glamour habe ich durchaus etwas übrig. Es gibt eine kurze Intro (25 Sekunden), dann Schnitt; wummernde, puckernde Party-Ausgeh-Stimmung, kontrastiert von Miss Grits unaufgeregter Stimme. Die fünf Minuten, die das Stück dauert, sind abwechslungsreich gestaltet und nicht zu lang. Prima!

Nachdem ich im vergangenen Jahr die Hälfte meines Milchkonsums durch dieses Ersatzgetränk von Vly ersetzt habe, überlege ich als Neuerung für dieses Jahr, keine Eier mehr zu kaufen. (Auf Honig könnte ich wahrscheinlich gleich mit verzichten, nur noch langsam das vorhandene Glas aufbrauchen. – Gut, um Arabischen Honigkuchen zu backen, würde ich schon noch Honig kaufen.) Werde mal meine veganen Arbeitskolleginnen und -kollegen fragen, was Eier ersetzen kann.

4 Kommentare zu „mannigfaltig“

    1. Danke! Beim Backen (das ist der einzige Verwendungszweck in meiner Küche) müsste ein Ersatzprodukt zwei Bedingungen erfüllen: Es sollte bindend wirken und auch vom Gewicht her hinkommen, denn die Zutaten stehen doch alle in einem Gewichtsverhältnis zueinander. Oder muss ich etwa mein Backbuch von 1978 austauschen? (Bitte nicht. Es hat eine Silbermedaille gewonnen!) Oder bewerte ich den Gewichtsaspekt über? – Na, werde mir mal so eine Mischung angucken, vielleicht steht alles, was ich wissen muss, auf der Packung.

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      1. es gibt viele möglichkeiten die klebende, bindende wirkung von ei zu ersetzen, je nachdem wie geschmacksneutral das sein soll. zum glück gibt es mittlerweile echt so viele möglichkeiten auch vegan fast alles kochen zu können. du findest bestimmt einen guten weg.

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  1. Guten Morgen!
    Ich habe mehr Infos.
    Ein Freund vom Niederrhein (Niederrhein, wenn nicht anders angegeben, heißt bei mir immer: linker Niederrhein) schickte mir freundlicherweise nicht nur diesen Hinweis zur Theaterautorin Anne Lepperhttps://www.deutschlandfunkkultur.de/anne-lepper-ueber-ihr-neues-stueck-100.html
    sondern auch diese spektakuläre Ei-Meldung aus dem Eidgenössischen Raum:
    https://www.tagblatt.ch/solothurn/kanton-solothurn/ernaehrung-20-ei-ei-ei-die-migros-macht-auf-huhn-und-praesentiert-das-erste-ei-auf-pflanzenbasis-ld.2207785
    Er schloss seine Mitteilung mit den Sätzen: „Obwohl ich ja immer mehr das Weglassen propagiere. Am Ende muss man nur wissen, dass Kochen und Backen in seiner Mannigfaltigkeit reine Chemie ist.”
    Das fand ich (ohne Witz!) witzig, also geistvoll. So isser.
    Werde aber doch eher muetzenfalterins Hinweis nachgehen oder tatswahrhaftig: die Zutat weglassen. Davon bricht ein Kuchen wahrscheinlich auch nicht zusammen.

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