Regenband

Soll man Knackwürstchen mit sich führen, für Reineke, wenn er einem über den Weg läuft? Dann stünde man nicht mit leeren Händen da. Man könnte sagen: Komm Füchslein! Friss! Der Winter wird hart! – flüsternd würde man’s sagen, denn Fuchsohren hören gut, vor allem nachts, wenn der Lärm der Helligkeit weg ist. Vorhin aber, als ich durch den Niesel von Zehlendorf zum Dickicht lief, habe ich keinen Fuchs gesehen. Knackwürstchen hätte ich auch keine dabei gehabt, stimmt. (Stümmt.)

Nach Westen hin wird das i immer heller, bis es in Frankreich ganz hell ist, ein Deutscher muss seine Mundwinkel dann ziemlich auseinanderziehen, mehr als für’s deutsche i notwendig. Das habe ich in der Schule gelernt: dass das französische i i-iger ist als das eher e-ige deutsche. Frau George, leider schon tot. Auch mein alter Französisch-Lehrer, gestorben. Beide hab ich in lebendiger Erinnerung, wenn das keine Tautologie ist. Schwarzer Rabe, weißer Schimmel, ihr wisst schon.
Kohlpechrabenschwarz.

Wahrscheinlich bräuchte man welche in Eigensaft, nicht Salzlake.
Seit Graz bin ich Vegetarier.
Füchse sind eine Kleinmachnower Realität.

2 Kommentare zu „Regenband“

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