7 Kommentare zu „Party!“

  1. Ich auf jeden Fall. Kennt man mich anders denn als Partylöwe?
    Aber ernsthaft: Die Musik ist – abgesehen davon, dass ich sie als gut gemachte, reine Musik genieße – ein Abwehrzauber gegen den Wahnsinn und die Zerstörung in der Welt. Sie ist eine positive Setzung. Man muss das Gute hochhalten!
    Hier noch eine erfreuliche Nachricht extra für Dich: In diesem Herbst erscheinen zwei neue Bücher von Cormac McCarthy, und noch ein weiteres Buch mit frühen Interviews (späte gibt’s auch kaum).
    [neue Popcorntüte aufreißend] Was haben denn Ringl & Matz im Kopf?

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  2. Tja, nachdem Ringl den Vormittag trotz Erkältung im Regen schwergängigen Kinderfußball gesehen hat (er ist jetzt Co-Trainer), überlegt Matz nun, was er den lieben Kleinen zum Abendessen auftischt.
    Also auch hier: Party als Abwehrzauber.

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  3. Ich frage mich, ob es Sinn hätte, noch mal einen Blog zu eröffnen. Mir fehlt das Publikum, um die Schreiblust zu entfachen – und mit Publikum meine ich nicht ein Like-Heer von 37 Followern, sondern … na ja, es reicht im Grunde schon ein Meinolf Reul. Mir ist dieser eine Meinolf Reul sogar sehr viel lieber als 37 cyberzitrone73s, denn letztlich ist es besser, Texte als Briefe zu schreiben denn als Traktate, finde ich, es ist angenehmer, eine einzelne Person zu adressieren.
    Alles Schreiben ist doch ein Briefeschreiben, Bücher seien zu lang geratene Bücher Briefe – Schlegel? Wer hat das gesagt?
    Paul Feyerabend hat etwas Ähnliches geäußert: dass er ein Gesicht brauche, um darauf zuzuschreiben – meine Worte, glaube ich, aber Feyerabends Gedanke: der eine Adressat, dem das Schreiben gilt, der das Schreiben ausgelöst hat; das Buch als Privatschrift, als Brief, der zwar an einen Empfänger adressiert ist, aber im Grunde uns alle betrifft, weil die Botschaft über „Tolles Wetter hier am Bodensee, wie geht’s den Kindern?“ hinausgeht.
    So richtig universal kann man nur werden im Privaten, oder? Im vertrauten Gespräch mit einem Menschen, dem man vertraut, der einem vertraut.
    Vielleicht ist das auch Quatsch.
    Ich wollte mal ein Buch mit dem Titel „Vielleicht“ schreiben, und Du meintest damals, das sei ein guter Titel.

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  4. Noch einmal ein Blog zu eröffnen, ergibt selbstverständlich Sinn! Ich frage mich zwar, woher Du wissen kannst, dass mein Mauerblümchenblog vierzig (registrierte) Follower hat (nicht nur 37!), doch als Like-Heer kann man sie wahrlich nicht bezeichnen. Als Blogger einem Blog folgen heißt in den meisten Fällen: Ich lese deinen Kram nicht, der interessiert mich überhaupt nicht, aber Du weißt jetzt jedenfalls, dass ich auch ein Blog schreibe, lies das doch mal! Es gibt ein paar rühmliche Ausnahmen von dieser Regel.
    Für einen Blog, wie Du ihn im Sinn hast (vielleicht), spielen solche Erwägungen aber sowieso keine Rolle, also nur zu! Ich werde ‚Dich‘ lesen, mais oui!, Drittgedanke ebenfalls, dafür lege ich meine Pfote ins Feuer, Phorkyas wäre der dritte, und Andreas Wolf der vierte.
    Bevor Du anfängst, lies vorsichtshalber das Gedicht Zuversicht von Günter Eich und lern es auswendig.
    Im übrigen gebe ich Dir in allem recht.
    Das Zitat ist von Jean Paul. Leider ist dieser Herr Teil meines immensen Bildungskraters, weswegen ich nicht mit genaueren Informationen (wann, wo, wem hat er das geschrieben?) dienen kann.

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