Rin Enter

Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 7 Jahren auf WordPress.com registriert.
Danke für dein Vertrauen. Weiter viel Erfolg beim Bloggen!

Diese Nachricht kam gestern.

Woran bemisst sich der Erfolg beim Bloggen? Wahrscheinlich an den Klicks. – Ich glaube, dass seit Februar 2013 kein Tag vergangen ist, an dem die Seite nicht wenigstens ein-zweimal angeklickt worden wäre. – Der meistbesuchte Beitrag war [geschwärzt]. Diesen Erfolg möchte ich nicht wiederholen, denn die Aufrufe verdankten sich einem Troll, der dann gottlob nicht weiter in Erscheinung getreten ist. Er hat mich sehr geärgert.
Wer genau hier vorbeikommt, weiß ich nur in wenigen Fällen. Von meinen Geschwistern sind es zwei, die verfolgen, was ich mache. Acht Ignoranten, im Umkehrschluss, ich werde das im Testament berücksichtigen.
Ich habe immer mal wieder mit dem Bloggen gehadert, es gab eine einjährige Pause und mehrfache Unterbrechungen. Inzwischen bin ich ganz zufrieden. Ich nehme das Tempo langsam. Ich weiß, dass wenig zurückkommt.
Ich werde das Ding hier fortsetzen, so lange ich Lust dazu habe.
Danke für’s Folgen (für’s wirkliche, tätige Folgen)!

Übrigens ist gestern unter dem Titel „wie geschnitten Pink”. Neue Sprachkunst von Charlotte Warsen meine Kritik zu ihrem Gedichtband Plage veröffentlicht worden, nachzulesen

hier.

Weil es doch zuletzt viel Text gab – und zur Feier des Jubiläums – ein flottes Stück von Cate Le Bon, die ich in diesem Blog ja schon mehrmals habe hochleben lassen. Da Duke auch ein super Song ist, poste ich den auch, und – aller guten Dinge sind drei – Heat Rises von Nilüfer Yanya. Nilüfer Yanyas Musik hat Pop Appeal, geht aber nicht ganz darin auf.

Bleibt abschließend zu erwähnen, dass ich meine Aufnahmeanträge für den VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.) und die Bundessparte Übersetzer im Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di abgeschickt habe und mich auf Abbuchungen einstelle. Das ist okay.
Außerdem habe ich die Absicht, mich bei der VG Wort (Verwertungsgesellschaft Wort) anzumelden, auf dass die brotlose Kunst des Kritikenschreibens zum Jahresende doch noch etwas einbringe. Auch wenn ich mir dann nur einen Bratapfel kaufen kann, ist ja egal. Nicht egal ist aber, in einer Gesellschaft, in der alles auf Geld hin orientiert ist, darauf zu pochen, dass eine geldwerte Leistung entlohnt wird, und zwar mit Geld. Das ist mehr so eine grundsätzliche Haltung. Denn meine Miete verdiene ich ja als Buchhändler und Dateneingabefuzzi.

An der Fassade des Ringcenters Frankfurter Allee waren das G und das C ausgefallen, so dass zwei Versionen von „Hereinspaziert!” übrigblieben, nämlich RIN und ENTER. Nur falls sich einer wundert.

6 Kommentare zu „Rin Enter“

  1. du, meinolf, als i eben RIN ENTER las, fings gleich in meinem hirn zu klickern an: ERINNERT wurde draus und schien mir sehr plausibel (passend zum jahrestag). 😉

    wie geschnitten pink entdeckte ich vorhin (nach der arbeit, bei einem ersten kurzen leserundflug) auf fixpoetry.
    wenn es je dahin käme, dass i ein debüt hätte (seit einigen wochen taucht am rande meines sehfelds hie und da sekundenkurz der zarte schatten eines da->hin weisenden wunschkeims auf …), also – was i sagen will: so eine sorgsam u hellsichtig sich nähernde rezension kann jedeR schreibende sich nur wünschen.

    jetzt husch schon wieder davon.
    komme aber wieder.
    immer. 🙂

    pega

    1. Danke, liebe Pega – für’s Lob und für das scharfsichtig erblickte Anagramm (mir war’s nicht aufgefallen): freut mich!
      Ja, ein Gedichtbuch von Dir, das wäre an der Zeit, meine ich. Dafür, und für alles andere, wünsche ich Dir Glück.
      Herzliche Grüße!
      Meinolf

  2. lieber meinolf,
    glückwunsch zum jubiläum von einer aktiven followerin 🙂
    diese blog-höhen-und-tiefen kenne ich nur zu gut. hin und wieder, so wie es passt,
    ich finde, das ist in ordnung. insofern: nur zu. 🙂
    ich vermisse deine gedichte, die du hier „früher“ mal gebloggt hast, die haben
    mir nämlich sehr gefallen.
    was den bratapfel angeht, drücke ich die daumen, dass dann das erschriebene
    für mehr als einen apfel reicht.
    viele grüße, viel inspiration und freude weiterhin!

  3. Für die wolkenbeobachterin
    Na, wegen Gedichten musst Du Dich an Pega wenden. – Meine eigenen habe ich in der Tat gut versteckt, muss ich erst selber wiederfinden. Hier fürs erste eins vom Niederrhein.

    An die Maas

    Ausflug an die Maas, südwestlich von Well. Spaziergang im scharfen Wind. Der Acker flussnah, Trecker sind darüber gefahren. Vorbeituckernde Schiffe, Schubkähne, alle getauft, alle ungläubig.
    Apfelkuchen → appelvlaai.
    Provinz Limburg, Tante Jet. Ausgeschildert ab Blitterswijk.

  4. lieber meinolf, nein, nein, ich meinte schon deine gedichte und
    freue mich sehr über deine atmosphärische niederrheinminiatur.
    da bin ich sehr gern mitgereist bis in die niederlande, habe den
    scharfen wind und die vorbeituckernden schiffe genossen. ich
    kannte bislang nur schoko-und vanillevla, jetzt auch appelvlaai.
    danke schön. liebe grüße!

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