schmirgeln und schmurgeln

Wir saßen beisammen, und (weiß nicht wieso) ich fragte D., was er machen wolle, wenn demnächst die Schockfotos auf den Zigarrenkisten klebten. Er werde Sandpapier kaufen, meinte er, grobkörniges.
M. fiel ein: „Schmirgelpapier!” – und: „Schmirgeln”, sagte sie, „das ist doch ein schönes deutsches Wort!” „Ja”, gab ich zu, „aber schmurgeln ist auch schön.” Sie lachte.
Wir waren dann bei Schmörkes.

„Hären”, brachte M. ein weiteres Wort auf, „ein härenes Gewand”, und meinte, das kenne man nur, wenn man aus einer katholischen Gegend stammte. Mir sagt es nur passiv was. Kratzig und fettig, würde ich’s übersetzen, doch wer weiß.
Egal, ich werde das Wort nie benutzen und das Gewand nie tragen.

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